Soulfood: Rotes-Thai-Curry

Teller mit Curry von vorne

Ein gutes Thai Curry ist das Gericht, welches ich in den letzten Jahren wohl am häufigsten gekocht habe. Es geht super einfach, schnell und ist ein gutes Gericht, was aufgewärmt noch besser schmeckt. Prima also zum vorkochen für die Arbeit. Ich habe mit den Zutaten herumexperimentiert, um genau den Geschmack vom Lieblingsthai zu bekommen. Heute stelle ich euch mein Rezept vor. Da ein Curry sehr vielseitig sein kann, kannst du mit den Basiszutaten variieren.

Hier siehst du die Zutaten, die das Curry den typischen Geschmack geben. Gekauft habe ich alle Zutaten in meinem Lieblingsasiashop an der Müllerstraße im Wedding. Die Auswahl dort ist einfach super. Die Currypaste gibt es in unterschiedlichen Schärfegraden. Wir haben uns für die Rote entschieden, diese soll die schärfste sein. Aber um ehrlich zu sein, finde ich die grüne nicht weniger scharf. Unverzichtbar für das Curry sind Kaffirlimetttenblätter und Zitronengras. Beides kannst du frisch kaufen oder wie ich, als Tiefkühlprodukt. Geschmacklich konnte ich noch keinen Unterschied zwischen frisch und tiefgefroren feststellen. Außerdem brauchst du noch Fischsauce. Der Geruch ist nicht der angenehmste, aber man schmeckt es am Ende nicht raus. Ich glaube, dass man Kokosmilch für ein Curry braucht, muss ich nicht erwähnen. Mittlerweile kann man Kokosmilch in fast jedem Supermarkt kaufen.

Du brauchst:

Gemüse (Paprika, Zucchini, Pilze, Frühlingszwiebeln …. )

200 g Hähncheninnenfilet (optional)

 1 Zitronengras

2-3 Kaffirlimettenblätter

1 EL rote Currypaste

250 ml Kokosmilch

1/2 TL Fischsauce

Sesam schwarz und weiß, Koriander (optional)

Der erste Schritt ist wohl schon das aufwendigste am ganzen Rezept. Das Gemüse schnippeln. Wir haben uns für Pilze, Zucchini, rote Paprika und Frühlingszwiebeln entschieden. Für die Fleischvariante schneide das Hähnchen in kleine Stücke. Danach alles in 1 EL Kokosöl oder Sesamöl anbraten, dass Hähnchen sollte innen nicht mehr roh sein. Wenn alles eine gute Farbe hat, gibst du 1 EL Currypaste hinzu und verrührst alles gut. Jetzt kommt die Kokosmilch, die Kaffirblätter, die Fischsauce und Zitronengras hinzu. Noch ein Tipp für das Zitronengras, um das Aroma zu intensivieren. Ich schlage dafür mit dem Messergriff auf den unteren Teil des Halm, sodass er sich quasi öffnet.

Jetzt lässt du das Curry für ca. 10 min köcheln. Servieren kannst du mit Reis, Naan oder arabischem Brot. Da das Auge bekanntlich mitisst, habe ich mit Sesam und frischem Koriander dekoriert.

Guten Appetit.

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